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Jedes Haus hat seine Geschichte....

So beginnt die Story über unsere beiden neuen Weine.

Seit ich vor mehr als zehn Jahren als "Quereinsteiger" in unser Weingut gekommen bin, widme ich mich jedem Jahr einem besonderen Projekt.
Was zunächst nur als kleine Geburtstagsüberraschung für meine Familie gedacht war, entpuppte sich als ein absolutes Herzensprojekt auf das ich zwei Jahre hingearbeitet habe.
Herausgekommen sind zwei Weine, in die ich all meine Liebe, Kreativität und ein Fünkchen Chaos gesteckt habe...

In unserer Kindheit hat unser Vater uns oft von den beiden Damen erzählt,  die vor mehr als 100 Jahren in unserem heutigen Weingut lebten.
 
Im kleinen Dorf hatte der Spitzname nicht selten etwas mit dem Schaffen oder Aussehen zu tun.
Während die "Suffeve" am liebsten still einen guten roten Tropfen genoss, konnten der neckischen "Pefferbix" nur wenige Männer widerstehen. Kaum war einer zu kess, landete eine Prise Pfeffer in seinen Augen... und schon war es vorbei mit der Sehnsucht.

In Erinnerungen schwelgend, hab ich die Idee umgesetzt den beiden Damen einen Wein auf den Leib zu schneidern.
Da ich aus dem 2018er Jahrgang einen Dornfelder in einer Qualität hatte, die es 2003 das letzte Mal gab, war für mich ganz klar: Der hier gibt meine "Suffeve". Dornfelder Trauben in einer Spätlese Qualität nämlich 96 Grad Oechsle, geringer Ertrag - kerngesunde Trauben, extra Sonnenstunden - alle Bedingungen ein Traum für uns Winzer/innen! Die passenden
kleinen Eichenholzfässer waren auch schnell gefunden und in unseren kleinen Gewölbekeller gestapelt. Jetzt waren erstmal Fassreife angesagt. Und bääähm… nach zwei Jahren -  ein Rotwein voluminös, seelentiefdunkel und beerigcharmant.

Währenddessen kam der 2019er Jahrgang ins Spiel.

Aus der ersten Ernte unserer neu angepflanzten Grau Burgunder und Chardonnay Reben gab es jeweils nur eine sehr kleine Partie Wein. Der Chardonnay wanderte ebenfalls in ein kleines, ausgesuchtes Eichenholzfass und der Grau Burgunder in einen passenden Edelstahl Tank.

Nach einem Jahr beschloss ich diese beiden Partien zusammenzuführen.

Der Wein präsentierte sich genauso wie ich ihn mir für die Pefferbix vorgestellt hatte:

blumigduftend, fruchtigliebreizend und holzfassgeküsst. 

 

Letztendlich waren es einige Menschen, die mich ermutigten diesen Schritt weiterzugehen.

Aber was wären all´ diese Ideen ohne ein passendes Layout?

Durch einen Zufall erzählte ich meiner lieben Bekannten Stefanie Kolb im Januar von den beiden Damen. (www.stefanie-kolb.de)

Sie ist Illustratorin und innerhalb weniger Stunden gab es eine Zeichnung dazu.

Ich war sofort „schockverliebt“ in die ersten Entwürfe und wusste, dass ich damit weitergehen konnte und musste. Jetzt gab es kein Zurück mehr…

 

Voller Freude und Aufregung fieberte ich der Abfüllung Ende Oktober entgegen.

Inzwischen waren die Etiketten gedruckt und ich wollte endlich meine Flaschen in den Händen halten.

Besonders schön war der Abend als ich meine Familie damit überraschte! Damit hatte keiner gerechnet und deshalb freut es mich umso mehr, jetzt diese beiden Weine auch meinen Kunden zu präsentieren.


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